Warum tut man so etwas?
Weil es die einzige Art ist, einen Kaffee wirklich von Anfang an zu denken: Boden, Sorten, Schattenbäume, Wasser — alles biodynamisch, alles von der ersten Stunde an. Und weil manche Dinge einen langen Atem verlangen. In Madagaskar steht dafür ein Baum: der Baobab, auf Malagasy Reniala — «Mutter des Waldes». Er wächst langsam, steht Jahrhunderte, und überdauert jeden, der ihn pflanzt.
Wir haben unsere Kaffeemaschine nach ihm benannt. Die Plantage lebt nach seinem Prinzip.
Verwurzelt in der Gemeinschaft
Fiadanana ist Teil eines grösseren Gedankens: Im selben Land forsten wir seit 2020 gemeinsam mit Madavin bei Antoetra endemischen Wald auf — bis 2025 rund 1'950 Hektaren. Was verschwunden ist, kommt nicht von selbst zurück. Man muss es pflanzen.
Der Wald kennt unsere Namen nicht. Wir pflanzen ihn trotzdem.
Eine Plantage im Werden
Noch gibt es keinen Kaffee aus Fiadanana — die erste Ernte erwarten wir um 2028. Bis dahin schreiben wir hier mit, Saison für Saison. Auch die leeren Jahre stehen schon da: Sie gehören zur Geschichte.
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2023
Die Pflanzung
79 Hektaren, aus dem Nichts: Boden vorbereitet, Schattenbäume und die ersten Kaffeesetzlinge gesetzt. [Details/Bild von Avo]
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2024
[Meilenstein Saison 2024]
[Avo: was hat die erste volle Saison gebracht — Anwuchs, Rückschläge, Zahlen]
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2025
[Meilenstein Saison 2025]
[Avo: Stand Ende Saison]
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2026
Saison 3 von 6 — läuft
[laufender Eintrag]
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2027
Das letzte Jahr des Wartens — noch ungeschrieben
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2028
Die erste Ernte — erwartet
Der Moment, für den das alles hier steht.
Derselbe Hügel, jedes Jahr. Ein fixer Standpunkt, ein Foto pro Saison — so sieht man eine Plantage wachsen.