35 Hektaren Leben.

Als wir dieses Stück Land auf 1'900 Metern in Junín, Peru, zum ersten Mal betraten, wurden wir von Schwärmen silberblauer Schmetterlinge empfangen. Der Name war damit vergeben: Mariposa.

Inzwischen ist aus dem Land eine Farm geworden — aber eine, die man eher ein Ökosystem nennen müsste: 35 Hektaren, davon 25 mit Kaffee, 3 als unberührte Wildreserve, und 7 für alles, was eine Farm zum Leben braucht — den Beneficio (unser «Weinkeller» für Kaffee), die Kompostanlagen, die Unterkünfte, die Tiere.

Von der Monokultur zum Ökosystem

Als wir dieses Land übernahmen, stand hier vor allem eines: Eukalyptus. Ein einziger gepflanzter Wald — schnell gewachsen, still, ohne Vielfalt.

Wir haben ihn zurückverwandelt: rund vierzig Baumarten gepflanzt, dazwischen über zwölf Arabica-Varietäten im Schatten — biodynamisch bewirtschaftet, Demeter-zertifiziert. Und die Natur hat geantwortet: Mit der Vielfalt sind die Vögel zurückgekehrt, Art um Art.

Geführt wird Mariposa von Héctor Luis Marin — einem Bauern aus Leidenschaft, der seine Region kennt wie kaum ein zweiter — und einem Team von vierzehn Menschen.

Finca Mariposa: Rohkaffee wird in einer Glaskugel geprüft

Experimentieren wie beim Wein

Und weil wir vom Wein kommen, experimentieren wir hier wie in einem Chai: mit Fermentationen in ovoïden Tanks, mit langsamen Trocknungen, mit allem, was einem Terroir noch mehr Ausdruck entlockt. Jedes Jahr entstehen so eine Handvoll Kaffees, die es exakt einmal gibt.

Kaffees der Finca Mariposa

Demnächst erhältlich. Die Kaffees der Finca Mariposa sind noch nicht in unserem Shop. Sobald sie verfügbar sind, finden Sie sie hier.